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Nestleder for Alternativ for Tyskland (AfD), Alexander Gauland, kritiserer forbundskansler Angela Merkel for hennes angrep på PEGIDA. Han sier hun snakker ned til folk og snakker om noen hun ikke kjenner. Uttalelsene kan ha stikk motsatt virkning, mener Gauland.

Merkel sa i sin nyttårstale at «noen» – hun nevnte ikke navnet PEGIDA – samles på mandager og roper «Vi er folket», men deres hjerter er fulle av kulde og hat, sa Merkel. Sterke ord til henne å være.

Gauland tar PEGIDA i forsvar. Han mener Merkel ikke vet hva hun snakker om.

Sehr wohl ein Problem hat er dagegen offenbar mit der Kritik der Kanzlerin an den Aufmärschen, bei deren letzter Auflage in Dresden mehr als 17.000 Menschen zusammengekommen waren. Angela Merkel warnt in ihrer Neujahrsansprache für ihre Verhältnisse ungewöhnlich deutlich vor «Hass und Kälte» bei vielen Teilnehmern der Demos .

Das passt Gauland nicht. Über Merkel sagte er an diesem Mittwoch: «Sie verurteilt Menschen von oben herab, die sie gar nicht kennt.» Die Kritik der Kanzlerin an den Kundgebungen werde der Protestbewegung noch mehr Zulauf als bisher bescheren, so der AfD-Politiker.

Merkel sagt in ihrer Rede für den Silvesterabend, deren Text vorab verbreitet wurde, über Pegida, ohne den Namen der Bewegung ausdrücklich zu nennen: «Heute rufen manche montags wieder ‘Wir sind das Volk’. Aber tatsächlich meinen sie: Ihr gehört nicht dazu – wegen eurer Hautfarbe oder eurer Religion.»

Gauland dro selv ned til Dresden for å delta i siste demonstrasjon som omfattet 17.000 mennesker. Gauland mener det er ok og naturlig at Alternativ for Tyskland-velgere deltar i demoene.

Der Spiegel ønsker åpenbart å så tvil om Gaulands dømmekraft og understreker at han ikke så «høyreorienterte» paroler.

Ende Dezember war beispielsweise Vize-Parteichef Alexander Gauland nach Sachsen gereist und mitgelaufen. Rechte Parolen will er dort nicht bemerkt haben, wie er im Interview mit SPIEGEL ONLINE versicherte. Im Gegenteil: Er habe «keine Probleme» mit der Teilnahme von AfD-Leuten.

Der Spiegel får noe å spille på når en annen nestleder, Henkel, skarpt fordømmer PEGIDA og beklager at Gauland uttaler seg som han gjør. Henkel mener AfD bør holde seg langt unna PEGIDA.

Gaulands Pro-Pegida-Kurs ist in der eigenen Partei durchaus umstritten. Offen hatte dieser zuletzt gesagt: «Wir sind die natürlichen Verbündeten dieser Bewegung.» Das sieht Hans-Olaf Henkel, ebenfalls AfD-Vize, anders. Er warnt ausdrücklich vor einer Zusammenarbeit mit Pegida. «Wir sollten uns tunlichst von dieser Bewegung fernhalten», sagte er dem SPIEGEL (die ganze Geschichte lesen Sie hier). Rechtspopulistische Ausfälle von Demonstranten könnten sonst schnell auf die Partei zurückfallen. Vor allem vom Besuch Gaulands in Dresden war Henkel alles andere als begeistert: «Wieso muss man extra aus Brandenburg anreisen, um diese Truppe zu sehen?»

 

URL:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-gauland-verteidigt-pegida-gegen-merkel-kritik-a-1010847.html

Mehr auf SPIEGEL ONLINE:

Pegida-Faktencheck: Die Angstbürger (12.12.2014)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-die-thesen-im-faktencheck-a-1008098.html

Anti-Pegida-Demos: Der Widerstand wächst (23.12.2014)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-gegendemonstrationen-in-muenchen-bonn-und-kassel-a-1010090.html

Neujahrsansprache der Kanzlerin: Merkel prangert Hass bei Pegida-Märschen an (31.12.2014)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-kritisiert-pegida-bei-neujahrsansprache-scharf-a-1010785.html

Eurokritiker: AfD-Vize Gauland verteidigt Pegida-Märsche (19.12.2014)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-und-pegida-afd-vize-gauland-rechtfertigt-pegida-maersche-a-1009270.html

Pegida-Aufmarsch in Dresden: Schwarz-Rot-Dumpf (22.12.2014)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/anti-islam-demo-pegida-demonstranten-singen-stille-nacht-in-dresden-a-1010039.html

Eurokritiker: Henkel warnt AfD vor Zusammenarbeit mit Pegida (19.12.2014)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/henkel-warnt-afd-vor-zusammenarbeit-mit-pegida-a-1009498.html

DER SPIEGEL 52/2013: Nur gucken, nicht anfassen

https://magazin.spiegel.de/digital/?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage#SP/2014/52/130967238