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Et kors på en bysantinsk festning ble for mye for tyrkere i byen Kayseri. Et femtitall rasende tykere samlet seg og protesterte mot at et kristent kors hang offentlig til skue. Korset var ledd i en filminnspilling om Anatolias historie. Filmteamet måtte ringe politiet og gi opp filmingen.

«Wir sind Muslime – was haben die Kreuze hier zu suchen?» riefen etwa 50 Demonstranten, die vor der Festung im Stadtzentrum von Kayseri zusammenliefen, wie die türkische Presse am Donnerstag meldete.

Der Regisseur des Films, Tanyolac Türkben, musste die Polizei holen und schließlich die byzantinischen Fahnen abhängen lassen. Türkben, der selbst aus Kayseri stammt, sagte, er habe die Fahnen des Byzantinischen Reiches an der Festung aufhängen lassen, um zu illustrieren, dass die Anlage von den Byzantinern errichtet worden sei.

Türkbens Team stellte nach dem Zwischenfall die Dreharbeiten ein und verließ den Ort. Die Stadt ist auch die Heimat des türkischen Präsidenten Abdullah Gül.

In Türkbens Film «Anatolia» geht es um die verschiedenen Zivilisationen, die Kleinasien geprägt haben. Wenn er in anderen Teilen der Türkei ähnliche Probleme bekomme, müsse er das Filmprojekt aufgeben, sagte der Regisseur.

Fahnen mit Christenkreuz lösen Proteste aus