Kunstbilde

Hermann Christian Neupert (1875-1941)
Sølvgelatinkopi, Oslo museum

I følge folketellingen av 1910 var Hermann Christian Neupert bosatt i Cort Adelers gate 14 i Kristiania, ikke så langt fra det som ble hetende Abelhaugen etter at Gustav Vigelands monument over vår store matematiker Niels Henrik Abel (1802-1829) ble stilt opp der i 1908. Metallgjerdet modellen lener seg mot, er for lengst forsvunnet. Man bemerker at hun er stilt opp i et klassisk kontraposto-motiv, der belastning balanseres mot avlastning – vekten på venstre fot og høyre albu, høyre fot og venstre arm avslappet. Moten er tidens, med lang kjole og overdrevent stor hatt. I bakgrunnen til høyre kan vi se Universitetets Domus Bibliotheka og spiret på St. Olavs katolske kirke.

I folketellingen for 1910 finner vi i alt fire Frida Andersen i Kristiania, og alderen passer best med denne, født 1886 i Sandefjord, oppgitt yrke nåtlerske, bosatt i Sørligaden 40 (Tøyen/Grønland), og rundt 24 år gammel da bildet ble tatt. Vi finner den samme modell på et par andre av Neuperts fotografier, tatt omtrent samtidig.

Et omtrent samtidig musikkverk er Gustav Mahlers (1860-1911) Das Lied von der Erde – Sangen om Jorden – skrevet i 1908-09 til Hans Bethges (1876–1946) tyske gjendiktninger av kinesisk poesi fra Tang-dynastiet (618-907).

Sjette og siste sats – Der Abschied (Avskjeden). Dietrich Fischer-Dieskau er solist med Wiener Symphoniker og Josef Krips.

Die Sonne scheidet hinter dem Gebirge.
In alle Täler steigt der Abend nieder
Mit seinen Schatten, die voll Kühlung sind.
O sieh! Wie eine Silberbarke schwebt
Der Mond am blauen Himmelssee herauf.
Ich spüre eines feinen Windes Weh’n
Hinter den dunklen Fichten!

Der Bach singt voller Wohllaut durch das Dunkel.
Die Blumen blassen im Dämmerschein.
Die Erde atmet voll von Ruh’ und Schlaf.
Alle Sehnsucht will nun träumen,
Die müden Menschen geh’n heimwärts,
Um im Schlaf vergess’nes Glück
Und Jugend neu zu lernen!
Die Vögel hocken still in ihren Zweigen.
Die Welt schläft ein!

Es wehet kühl im Schatten meiner Fichten.
Ich stehe hier und harre meines Freundes;
Ich harre sein zum letzten Lebewohl.
Ich sehne mich, o Freund, an deiner Seite
Die Schönheit dieses Abends zu genießen.
Wo bleibst du? Du läßt mich lang allein!
Ich wandle auf und nieder mit meiner Laute
Auf Wegen, die von weichem Grase schwellen.
O Schönheit! O ewigen Liebens — Lebens — trunk’ne Welt!

Er stieg vom Pferd und reichte ihm den Trunk
Des Abschieds dar. Er fragte ihn, wohin
Er führe und auch warum es müßte sein.
Er sprach, seine Stimme war umflort. Du, mein Freund,
Mir war auf dieser Welt das Glück nicht hold!
Wohin ich geh’? Ich geh’, ich wand’re in die Berge.
Ich suche Ruhe für mein einsam Herz.
Ich wandle nach der Heimat! Meiner Stätte.
Ich werde niemals in die Ferne schweifen.
Still ist mein Herz und harret seiner Stunde!

Die liebe Erde allüberall blüht auf im Lenz und grünt
Aufs neu! Allüberall und ewig blauen licht die Fernen!
Ewig… ewig…

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