Olaf Metzel zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der Gegenwart. Mit seinen gesellschaftskritischen Arbeiten für den öffentlichen Raum erregte er immer wieder Aufsehen: So führte etwa sein wohl bekanntestes Werk „13.4.1981″ (entstanden im Rahmen des vom n.b.k. ausgerichteten «Skulpturenboulevards» zur 750 Jahr-Feier Berlins) aus aufgetürmten Absperrgittern – mit dem sich der Künstler 1987 auf die Berliner Krawalle bezog, die durch die Falschmeldung vom Tod des RAF-Häftlings Sigurd Debus ausgelöst wurden – zu heftigen Protesten und musste schließlich abgebaut werden.

Die Skulptur «Turkish Delight» aus dem Jahr 2006, ein weiblicher Akt mit Kopftuch, der die Kontroverse zwischen dem abendländischen und dem islamischen Kulturkreis reflektiert, wurde am Wiener Karlsplatz Ziel von Vandalismus und daraufhin entfernt.

«His 2006 sculpture „Turkish Delight» depicts a female nude wearing a headscarf, and is a reflection on the controversy between occidental and Islamic cultures; exhibited in Vienna’s Karlsplatz, it was the target of vandalism and consequently had to be removed.»

Gespräch Anlässlich der Neuerscheinung „Olaf Metzel. Öffentlichkeitsarbeiten»
Olaf Metzel,

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