Kunstbilde

Håndkolorert stålstikk av Ludwig Thümling, etter fotografi av Hermann Krone (1827-1916), utgitt av Gustav Georg Lange i Darmstadt.

Den gamle synagogen i Dresden ble påbegynt i 1838, og innviet 1840. Arkitekten var Gottfried Semper (1803-1879), som også tegnet operahuset i den samme by. Dette var den første synagoge i maurisk stil, som senere ble benyttet i andre synagoger, som i Leipzig, Göteborg og Malmö.

Temmelig nøyaktig hundre år etter at synagogen ble påbegynt, ble den påtent og ødelagt i forbindelse med Kristallnacht 9-10. november 1938.

En ny synagoge i Dresden ble innviet i 2001.

På archinform.net kan vi lese mere om Semper-synagogen, som den ble kalt. Man finner en detaljert artikkel på tysk, og en forkortet utgave på engelsk.

Fra den tyske artikkel skal det siteres:

Im Novemberpogrom vom 9. auf den 10. No­vem­ber 1938 wurde die Syn­agoge von An­ge­hö­ri­gen der SA und wei­te­ren An­ge­hö­ri­gen der NSDAP ge­plün­dert und nie­der­ge­brannt; die her­bei­ei­lende Feuerwehr wurde je­doch von SA- und SS-Einheiten an der Lö­schung der bren­nen­den Syn­agoge ge­hin­dert und konnte le­dig­lich das Über­grei­fen des Feu­ers auf an­dere Ge­bäude ver­hin­dern. Die aus­ge­brannte Ruine wurde am 12. No­vem­ber 1938 ge­sprengt, die Kos­ten der Trüm­mer­be­sei­ti­gung wur­den der jü­di­schen Ge­meinde auf­er­legt und der größte Teil in Briesnitz ver­kippt. Ein Teil der Steine wurde für den Stra­ßen­bau des Au­to­bahn­zu­brin­gers Meiß­ner Land­stra­ße ver­wen­det. Ein­zelne auf­ge­fun­dene Steine wur­den spä­ter in die Um­ge­bungs­mauer der neuen Synagoge ein­ge­baut. Den von Sem­per ent­wor­fe­nen Davidstern ret­te­ten Dresd­ner Feu­er­wehr­leute vor der Ver­nich­tung und nah­men ihn zur da­ma­li­gen Haupt­feu­er­wa­che An­nen­stra­ße mit. Im Früh­jahr 1939 brachte ihn Feu­er­wehr­mann Alfred Neugebauer schließ­lich in die Prießnitz­stra­ße 22 und ver­steckte ihn dort auf dem Dach­bo­den (of­fi­zi­ell galt er als ver­nich­tet). 1949 konnte ihn Neu­ge­bauer an den da­ma­li­gen Vor­sit­zen­den der jü­di­schen Ge­meinde in Dres­den, Simon Löwenkopf, über­ge­ben. Der Da­vid­stern wurde re­stau­riert und 1988 auf der Kup­pel der Synagoge Fied­ler­stra­ße 3 an­ge­bracht und schließ­lich in den Ein­gangs­be­reich der Neuen Synagoge in­te­griert.

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